Samstag, 24. September 2011

Ristorante Froda, Gerra, Valle Verzasca

Ristorante Froda, Gerra-Verzasca, Tel. 091 746 14 52
Ruhetag: Mittwoch, Betriebsferien: Februar

Nun ist es schon wieder über ein Jahr her, dass wir in diesem schönen Restaurant eingekehrt sind. Von unserem letzten Besuch habe ich klick hier berichtet.

Das Valle Verzasca ist eines der schönsten Täler im Tessin und macht heute mit seinem smaragdfarbenen Wasser seinem Namen alle Ehre. Ob bewusst oder unbewusst, viele haben zumindest einen klitzekleinen Teil dieses schönen Tales schon gesehen: Die gigantische Staumauer des Wasserkraftwerks, denn die Anfangsszene des James Bond-Films  "Golden Eye" wurde hier gedreht. Und allen Anhängern des Bungee Jumpings ist sie ohnehin ein Begriff. Doch wir wollen uns ja nicht todesmutig in die Tiefe stürzen, sondern uns hemmungslos dem Genuss hingeben: Zurück zum Ristorante Froda:

Bei diesen warmen Temperaturen haben wir draußen auf der Terrasse gesessen, an einem der schönen Granittische, da war auch für Akela genügend Platz zum Wohlfühlen:


Bis vor ca. zwei Jahren stand Luca Brughelli, der mittlerweile mit seinem Ristorante Mistral in Bellinzona hoch gelobt wird, am Herd des Ristorante Froda und machte es weithin durch seine kreative Küche bekannt. Wir haben heute eine sehr korrekte traditionelle Tessiner Küche mit besten Zutaten erlebt, vorweg einen gemischten, schön frisch angerichteten Salat, danach hätte ich sehr gerne das gegessen:
doch das gibt es - aus verständlichen Gründen - weil frisch gerührt, meistens im Tessin nur ab zwei Personen und Gerhard hat gegen Risotto mindestens eine so große Abneigung wie gegen Polenta und Tomaten.

Die köstliche Forelle mit frischen Kräutern, die ich schon häufig hier gegessen habe, sollte es heute auch nicht sein, daher fiel die Wahl auf Lasagne und für Gerhard dieses köstliche Omelette mit Käse und Kräutern (ich habe gekostet und es für seeehr gut befunden)


Anschliessend gab es Crème Brûlée (in Ermangelung von Schokoladeneis)

und für mich mein Standard-Dessert Espresso corretto Grappa, wozu dann diese beiden köstlichen Stückchen von hausgemachtem Apfelkuchen mit Nüssen serviert wurden, die ich dann ebenfalls an meinen Tischnachbarn weiterreichte, dem das zu seiner Crème brûlée vorzüglich mundete.

Ristorante Vela Bianca, Porto Patriziale, Ascona

Ristorante Vela Bianca, Via Segnale, Ascona, Tel. 091 791 09 93
http://ristorantevelabianca.weebly.com/
täglich von 8 bis 24 Uhr geöffnet

Von der gegenüberliegenden Seeseite ist das weisse Sonnensegel des Ristorante Vela Bianca weithin sichtbar. Das Restaurant des Porto Patriziale von Ascona steht unter der Leitung von Alfredo Cormano, der vielen bekannt ist durch das Ristorante della Carrà in der Altstadt von Ascona, das mittlerweile von seiner Frau geführt wird.

Wir gehen sehr gerne in dieses geschmackvoll eingerichtete Restaurant. Besonders an warmen Sommertagen sitzt man draußen unter dem großen Segel am schönen Porto Patriziale und schaut dem Treiben am kleinen Hafen zu. Da könnte ich stundenlang bei ein, zwei .... Gläschen Prosecco sitzen und über den See schauen.

Das Vela Bianca ist immer eine gute Adresse für Fisch und hausgemachte Pasta, aber auch die Fleischliebhaber kommen nicht zu kurz. Die deutliche Betonung auf mediterrane Gerichte trifft genau meinen Geschmack. Und wenn ich mal wieder Lust auf Pulpo und Consorten habe, bin ich hier genau an der richtigen Stelle. Als Vorspeise gibt es lauwarmen Pulpo in einem Sud mit Merlot Rosso und Piment d'Espelette

und anschliessend Fritto Misto di Mare e Lago, mit einer Sauce Tartare und Reis. Wie praktisch, das knusprige Gemüse - Zucchini und Auberginen - wird gleich mit frittiert.

Dazu schmeckt uns ein einfacher, mittagstauglicher Rosato von Terreni alla Maggia sehr gut. Zum Abschluss Espresso und einen sehr schön im kalten Glas servierten Limoncello

Donnerstag, 22. September 2011

Osteria Ul Furmighin, Sagno, Valle di Muggio, eine kleine Ameise und ein wundervoller Ausflug

Osteria Ul Furmighin, Sagno, Valle di Muggio
Tel. 091 682 01 75, Ruhetag Dienstag, zwei Wochen im Januar geschlossen, im Februar nur am Wochenende geöffnet

Achtung: Lang!
Holt euch doch am besten ein Glas Wein und kommt dann wieder gemütlich hierher vor den PC.

Normalerweise ist Katha von esskultur berühmt für ihre langen Beiträge, doch heute muss hier auch mal ein bisschen mehr gesagt werden ;-)

Das Valle di Muggio ist die Heimat des Zincarlìn, einer ganz besonderen pfeffrigen Käsespezialität, über die ich auch schon mal ausführlich berichtet habe klick hier. Schon alleine deswegen lohnt sich die Fahrt in den südlichsten Zipfel des Tessins - und außerdem sooo weit ist es auch nicht, wir sind vom Gambarogno aus in einer knappen Stunde da gewesen, wer im Luganese wohnt, hat es noch kürzer, von der Autobahnausfahrt Mendrisio fährt man gerade mal 10 Minuten bis in das schöne Dorf Sagno.

Hier einige Impressionen vom Valle di Muggio und vom schönen Dorf Sagno:




























 Ein Tagesausflug ins Valle di Muggio ist nicht nur wegen des Zincarlìn lohnenswert, sondern auch wegen seiner landschaftlichen Schönheit. Das Dorf Sagno liegt ca. 700 m hoch auf einem Hügel in sehr ruhiger Lage. Von hier aus hat man einen Traumblick auf den Comer See und die Poebene; bei Föhn kann man sogar die "Madonnina", die vergoldete Madonnenstatue des Mailänder Doms erkennen.

Ein weiterer Grund, sich ins Valle di Muggio aufzumachen, ist die Osteria Ul Furmighin. Und die hat eine besondere Geschichte.

Ihr wisst, "Ti saluto Ticino" ist ein werbefreier Blog und wird es auch bleiben. Ich schreibe ausschliesslich über unsere ganz persönlichen kulinarischen Erlebnisse während unserer Ferienaufenthalte im Tessin. Doch diesmal mache ich Werbung, ganz bewusst und ganz direkt und gänzlich ungeniert: für die Osteria Ul Furmighin, denn dahinter steckt diese grandiose Geschichte.

In Sagno, diesem kleinen Dorf nicht weit von der italienischen Grenze entfernt, schlossen nach und nach sämtliche öffentliche Einrichtungen, es gab keine Post mehr und zum Jahresende 1993 schloss auch noch der einzige Lebensmittelladen des Dorfes. Bevor aus Sagno ein Geisterdorf werden konnte, ergriffen einige Einwohner die Initiative und gründeten die Genossenschaft "Ul Furmighin" - die kleine Ameise. Im ehemaligen Pfarrhaus entstanden ein Restaurant und ein kleiner Laden, der täglich vormittags für ein paar Stunden geöffnet hat. Das erlaubt den Einwohnern, besonders auch den Älteren, die oft nicht über ein Auto verfügen, frische Lebensmittel und Artikel für den täglichen Bedarf einzukaufen. Die kleine Ameise hat ein Dorf gerettet!

Hinter der "kleinen Ameise" steckt nicht nur eine grandiose Idee, sondern auch eine grandiose Köchin, die uns sofort mit ihrer Herzlichkeit erobert hat: Anna Biffi. Sie führt diese Osteria und seitdem wird "Ul Furmighin" auch im Slow Food Führer "Osteria d'Italia" empfohlen, was für uns immer eine zuverlässige Quelle ist.


In dieser Osteria legt man großen Wert auf traditionelle Tessiner Gerichte, so findet man z.B. Brasato al Merlot oder Kaninchen mit Polenta meistens auf der Karte. Gerhard, der ein großer Fan von Brasato ist, aber eine ebenso große Abneigung gegen Polenta hat, bekommt als Beilage Tagliatelle serviert.

Heute gibt es außerdem noch frisch gemachte Lasagne, entweder mit Fleischsauce oder aber auch mit Gemüse, da fällt mir die Wahl nicht schwer:

Davor ein gemischter Salat und danach noch das obligatorische Schokoladeneis (hausgemacht!) für Gerhard (GSS: 8,5) und zum Abschluss Espressi. Wir sind höchst zufrieden.

Im Ul Furmighin wird - wie es eigentlich überall sein sollte - der Jahreszeit angepasst gekocht. Im Sommer viele leichte Gerichte, vieles mit frischen Gemüsen oder Wildkräutern, Signora Biffi macht selbstverständlich ihre Kartoffel-Gnocchi und Ravioli frisch und hier sind auch die Desserts und Kuchen hausgemacht.

Wenn es draußen kälter wird, zieht man sich in den schönen Raum mit dem großen Kamin und einem riesigen Holztisch davor zurück und geniesst die herbstlichen Gerichte, für die das Ul Furmighin berühmt ist: Die Kastaniensuppe mit Pilzen, das frisch gebratene knusprige Spanferkel und das Wildschweinragout. Hier kann man noch vieles Ursprüngliche finden, was anderswo von den Speisekarten im Tessin verschwunden ist. Auch Froschschenkel gibt es, nicht aus dubiosen Quellen tiefgekühlt von irgendwo, sondern von einem Zuchtbetrieb aus der französischen Schweiz frisch angeliefert und mit Kräutern und Knoblauch zubereitet. Dies gibt es ebenso wie die Schnecken nur auf Vorbestellung.  

Die Weinkarte ist nicht groß, hat aber schöne Weissweine verzeichnet, sogar den biologisch ausgebauten Weisswein von Chiesa und unter den Tessiner Rotweinen einige interessante Tropfen. Wir wählten für mittags einen leichten Rosato aus Merlottrauben von Fumagelli aus Balerna


und abschliessend noch einen Grappa für den signore und einen hausgemachten Lorbeer-Digestif für die signora ... hmmmm, den muss ich nochmal trinken!

Hier wird Gastfreundschaft und Herzlichkeit noch gelebt, kann man diesem Lachen widerstehen?


Fazit: Ich muss da wieder hin! Alle anderen, die im Tessin sind oder noch kommen werden, müssen da auch mal unbedingt hin!

Kalbskotelette mit Pfifferlingen - schnell, so lange es noch Pfifferlinge gibt

Kalbskotelette mit frischen Pfifferlingen



Zutaten für 2 Personen:

1 doppeltes Kalbskotelette
ca. 300 g Pfifferlinge
eine gute Handvoll glatte Petersilie
Salz, Pfeffer
ein großer Schluck Weisswein
Olivenöl und/oder Butter



Das Kalbskotelette salzen und peffern, mit Olivenöl bepinseln und in der mit Öl ausgestrichenen Pfanne von beiden Seiten kräftig anbraten. Danach im Backofen bei ca. 120 Grad ca. 20 minuten fertig garen. Die Garzeit ist abhängig vom Gewicht des Kotelettes. Bei uns waren es ca. 480 g. Evtl. vorhandene Bratenrückstände in der Pfanne mit etwas Weisswein und/oder Sahne ablöschen. Uns hat es am besten mit Weisswein geschmeckt.




Die geputzten Pfifferlinge in Olivenöl (wer das nicht mag, nimmt Butter) bei starker Hitze anbraten (merke: Pfifferlinge müssen beim Braten pfeiffen), salzen, pfeffern und kurz vor Ende der Garzeit die feingehackte Petersilie dazu geben. Alles über das Kotelette geben und mit knusprigen Kartoffeln oder Tagliatelle servieren.

Mittwoch, 21. September 2011

Ristorante La Brezza, Hotel Eden Roc, Ascona und ein wundervoller Sommerabend

La Brezza, Hotel Eden Roc, Ascona
im Sommer täglich ab 19.30 Uhr geöffnet (die Öffnungszeiten ab Oktober einfach telefonisch erfragen)

Inzwischen hat es sich herum gesprochen, dass ich ein großer Fan des Hotels Eden Roc in Ascona bin. Neben regelmässigen Besuchen im vor etwa zwei Jahren neu gestalteten traumhaft schönen Spa-Bereich habe ich auch mittlerweile die kompletten gastronomischen Angebote in mehrfachen aufopferungsvollen Selbstversuchen ausführlich getestet. Über das La Casetta habe ich bereits mehrmals begeistert berichtet, genau wie über das Restaurant Eden Roc und das neu hinzugekommene Ristorante Marina. Lediglich das Ristorante La Brezza fehlte mir noch. Bis jetzt....

Küchenchef ist Rolf Krapf, mit 16 hochverdienten Gault Millau Punkten ausgezeichnet. Ein wundervoller warmer Abend auf der Terrasse mit einen traumhaften Blick auf Palmen und See und dazu dann ein Glas Champagne Rosé von Ruinart... mmmmhhhhh. So! Dieses mmmmhhhhh steht stellvertretend für alles, was jetzt noch folgt, denn dieser ganze Abend war ein einziges mmmmhhhhh-Erlebnis.


Es begann mit diversen, selbstverständlich hausgebackenen kleinen Brötchen, Grissini, Tapenade, feinstem Olivenöl ...


und als Gruß aus der Küche eine sehr aromatische Geflügel-Consommé, knuspriges Raviolo mit Entenfleischfüllung auf einem kleinen Rotkohl-Salat


Im La Brezza hat die Trüffelsaison begonnen; es gibt eine spezielle Karte mit Gerichten von der weißen Alba-Trüffel. Vom 13. bis 16. Oktober bietet das Hotel für alle Trüffelliebhaber ein besonderes Arrangement: "Giro di Tartuffi". Drei Übernachtungen und ein Ausflug ins Piemont zum berühmten Trüffelmarkt von Alba, zum bekannten Weinproduzenten Pio Cesare in Alba und zu dem Sternerestaurant La ciau del Tornavento in Treiso in der Nähe von Alba.

So, und nun war mein Appetit auf Trüffel geweckt. Für mich gab es ein sensationelles, in seiner Einfachheit bestechendes Gericht, von den einzelnen Komponenten her einfach nur perfekt zusammenpassend: Rahmspinat, pochiertes Ei und darüber Alba Trüffel - da kann ich einfach nur nochmals mmmmhhhhh sagen

und hier zeigt sich dann diese Köstlichkeit nochmals mit Spinat:

Hier foglie di formentino arrichiete con formaggio di capra "el gasg" , Nüsslisalat, Feigen, feinst gehobeltem Ziegenkäse, eingelegtem Kürbis und schwarzen Nüssen


Leider war es nun doch schon etwas dunkel (der Fotograf glänzte auch mal wieder durch Tessin-Abwesenheit ;-)), doch spigola selvatica su raviolo ai carciofi, chorizo, castelmagno d’alpeggio/
wilder wolfsbarsch auf artischockenraviolo mit knusprig gebratener chorizo, castelmagno schmeckte so köstlich, dass ich Euch auch ein schlecht gelungenes Foto nicht vorenthalten möchte:



Die schönen Dessert-Creationen blieben von mir unbeachtet (Zorra, hätte ich wenigstens die Dessert-Karte für Dich fotografieren sollen?), allerdings haben mich die Käse von Luigi Guffanti aus dem Piemont, die wunderbar auf dem Wagen präsentiert wurden, schon sehr interessiert. Aber dann hätte ich auch unbedingt etwas Wein gebraucht, denn Wasser und Käse? Nein! Das geht nun wirklich nicht!

Spätestens an dieser Stelle fragen sich alle, die mich kennen: "Ja, was hat sie denn dazu getrunken?" Das La Brezza hat eine traumhafte Weinkarte - ich weiss - die ich mir vorsichtshalber allerdings nicht angeschaut habe, denn ich war leider ohne Chauffeur unterwegs. Doch ich muss da sowieso wieder hin, diesmal mit dem Chauffeur (Gerhard, hörst Du?). Und dann werde ich ein paar Köstlichkeiten der Weinkarte geniessen, das habe ich auch beim Abschied dem sympathischen Maître Giovanni Ferraris versprochen, der uns den ganzen Abend mit seinem Service-Team wunderbar umsorgte und begleitete - schon allein deswegen muss ich da wieder hin.

Zum Espresso hab ich dann noch ein Foto für alle Süssschnuten gemacht:


Kleine hausgemachte Köstlichkeiten, wundervoll arrangiert auf dem typischen Stein der Region: Tessiner Granit. Auch hier mal wieder beeindruckend die Liebe zum Detail.

Abschliessend nochmals ein Dankeschön an meine charmante Begleitung. Es war ein wunderschöner Abend.

Dienstag, 20. September 2011

Filetti di coregone saltimbocca

Saltimbocca von Felchenfilets (danke Gianni ;-)

Wir haben eingekauft: wunderbare frische Felchenfilets, die sollten aber nicht einfach nur so mehliert in Butter gebraten werden, sondern dafür haben wir uns etwas besonders köstliches ausgesucht, absolut grandios, zum reinsetzen:

Saltimbocca von Felchenfilets mit Rosmarinkartoffeln:


Zutaten für 2 Personen:

4 - 6 schöne Felchenfilets
Salz, Pfeffer
etwas Mehl
4 - 6 Scheiben luftgetrockneter Schinken, (Parma, San Daniele oder wer im Tessin einkaufen kann: den köstlichen Schinken der Macelleria Efra in Gordola nehmen, ich habe klick hier schon mal ausführlich darüber berichtet)
6 große Blätter Salbei
Butter, Olivenöl
6 kleine Kartoffeln
2 Zweige Rosmarin
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Die Kartoffeln schälen, halbieren oder vierteln und mit Salz und Pfeffer in einer ofenfesten Form mit Rosmarin und Olivenöl mischen, ca. 45 min im Backofen (keine Umluft!) knusprig backen.



Den Fisch NICHT vorher waschen, sondern nur mit Küchenpapier abtrocknen, salzen, pfeffern, mit Schinken belegen und jeweils ein großes Blatt Salbei darauf feststecken. In einer Butter/Olivenölmischung von der Unterseite kurz anbraten, dann auf der Seite mit dem Schinken und Salbei braten, bis dieser knusprig ist (höchstens 3 Minuten). Evtl. noch vorhandene restliche Salbeiblätter in der Pfanne mitbraten und dazu servieren.

Montag, 19. September 2011

heute Morgen im Tessin


Heute Morgen beim Aufstehen bot sich uns dieser faszinierende Blick: die Schneefallgrenze ist deutlich gesunken. Die ersten Pässe sind bereits wegen Schnee gesperrt, so auch der Gotthard-Pass.
Doch wir geniessen hier unten am See noch die milden Temperaturen.

Samstag, 17. September 2011

Grottino Ticinese, Losone

Grottino Ticinese, Via San Materno 10, Losone (ein paar Autominuten von Ascona), Tel. 091 791 32 30, mittags und abends geöffnet, Ruhetag: Mittwoch
Wiedereröffnung 2014: 7. März


Regelmässige Leser meines Blogs wissen es: es gibt kaum ein Grotto, das so oft von uns besucht wird, wie das Grottino Ticinese. Wer das nachlesen möchte: klick h i e r  und auf dieser Seite sind die weiteren Link

Ein absolutes Wohlfühl-Grotto, wunderbare, charmante und herzliche Gastgeber, eine tolle Küche und Tessiner Tradition, kein Wunder, dass es uns immer wieder zu Sandra und Claudio zieht. An jedem ersten Sonntagabend im Monat gibt es hier auch Tessiner Musik - rechtzeitig reservieren.

Bei jedem neuen Besuch entdecken wir auch immer wieder etwas auf der Karte, was wir bisher noch nicht hier gegessen haben, so wie dieses Mal Vitello Tonnato. Zarte Kalbfleischscheiben mit einer wunderbaren Thunfisch-Sauce und Kapern, ein traumhaft schönes Sommergericht, ein Klassiker, der hier besonders köstlich schmeckte.


Immer auf der Speisekarte findet sich Affetato Nostrano, der hier besonders köstlich mit dem Pane Valle Maggia schmeckt. Zorra, wann immer Dich die Sehnsucht nach heimatlicher Küche überfällt, solltest Du es hier im Grottino stillen.



Diese frittierten Köstlichkeiten sind auch eines der Gerichte, das ich immer wieder gerne bestelle, genau so wie Gerhard seinen Brasato al Merlot und anschliessend das obligatorische Schokoladeneis, das diesmal auf der GSS 8 Punkte bekommt.



Abschliessend noch ein paar Foto-Impressionen, die ihr teilweise in ähnlicher Form vor ein paar Tagen schon mal bei einer Food-Bloggerin gesehen habt, wisst ihr bei wem?